Füchse Berlin Frauen

Füchse Frauen vor schwerer Auswärtsaufgabe in Waiblingen

Für die Handballfrauen der Füchse Berlin steht am morgigen Samstag die zweite Auswärtsaufgabe der noch jungen Saison auf dem Programm. Dabei wartet nicht nur sportlich eine Herausforderung: Rund 620 Kilometer führt die Reise in den Süden zu den bislang ungeschlagenen Tigers des VfL Waiblingen.

Die Gastgeberinnen sind mit drei Siegen aus drei Spielen hervorragend in die Saison gestartet und stehen aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz. Nach Erfolgen in Todesfelde und vor heimischem Publikum gegen Freiburg setzten die Tigers am vergangenen Wochenende mit einem deutlichen 21:31-Auswärtssieg in Rosengarten ein weiteres Ausrufezeichen. Damit präsentiert sich die Mannschaft von Trainer Michael Stettner derzeit in starker Verfassung. Der Trainer kann auf einen 17 Spielerinnen umfassenden Kader zurückgreifen. In der vergangenen Saison beendete Waiblingen die Spielzeit noch auf dem zehnten Tabellenplatz. Die aktuelle Torstatistik der Tigers wird von der Schweizer Rückraumspielerin Celia Heinzer angeführt, die bereits 18 Treffer erzielt hat. Im Rückraum sorgen zudem die Spielmacherinnen Samira Brandt und Paula Hofer für Gefahr. Mit Cosima Würdinger und der Ungarin Laura Nagy verfügt Waiblingen über weitere Optionen im Rückraum. Am Kreis stehen mit Kimberly Gisa und Isabell Kattner zwei weitere wichtige Akteurinnen zur Verfügung. Über die Außenbahnen können die Baden-Württembergerinnen ebenfalls viel Tempo entwickeln: Auf der linken Seite ist Hannah Hönig zu beachten, auf Rechtsaußen stehen Maren Keil und Alexandra Vrabie zur Verfügung.

Für die Füchse Frauen gilt es, nach dem erfolgreichen Heimauftritt gegen Rostock an die gezeigte Leistung anzuknüpfen und den Schwung mit nach Waiblingen zu nehmen. Gerade nach der langen Anreise wird entscheidend sein, von Beginn an wach und präsent aufzutreten. Berlins Trainerin Susann Müller weiß um die Herausforderung: „Wir müssen die lange Busfahrt schnell aus den Beinen bekommen und in unser Tempospiel finden. Dass es in Waiblingen kein einfaches Spiel wird, wissen wir. Darum liegt der Fokus darauf, konzentriert bei uns zu bleiben und unsere Dinge gut zu machen.“

Die Berlinerinnen erwartet damit ein anspruchsvolles Auswärtsspiel gegen einen Gegner, der mit viel Selbstvertrauen in die Saison gestartet ist. Für die Füchse bietet die Partie zugleich die Chance, den positiven Trend nach dem Heimerfolg gegen Rostock fortzusetzen und auch in fremder Halle den nächsten Schritt zu machen.

Auch Füchsin Leoni Baßiner weiß was auf sie und ihr Team in Süddeutschland zukommt. „Waiblingen ist ein unangenehmer Gegner, der in der bisherigen Spielzeit noch ungeschlagen ist,“ so die 19-jährige Spielmacherin. „Für uns ist es die erste längere Auswärtsfahrt, und wir wissen, dass sie vor ihrer heimischen Kulisse alles daransetzen werden, diese Serie fortzusetzen. Wir müssen deshalb unseren Fokus behalten, uns auf uns und unsere eigenen Stärken konzentrieren und die positiven Dinge aus den letzten Spielen mitnehmen.“

Anpfiff ist am Samstag, den 19. September 2026 um 18 Uhr in der Rundsporthalle Waiblingen.

 

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